Der wahre Test zum wahren Mercedes: 30 Jahre Taxi

GAST POST von Metin Demir
Taxi-Fahrer auf dem Weg in den Ruhestand


Uns Türken sagt man ja nach, dass wir eine hohe Affinität zu der Marke mit dem Stern haben – das stimmte früher mehr, stimmt aber immer noch – und uns Taxifahrern sagt man das ja noch mehr nach – das stimmte früher, stimmt heute eigentlich nicht mehr.
Und ich würde das für mich bestätigen.
Ich habe wohl genauso viel Zeit in Mercedes E-Klassen verbracht, wie in meinem Haus, wie mit meiner Familie – wenn nicht mehr.
Mein eigenes Taxiunternehmen habe ich 1981 mit 2 Cousins gegründet – mit einem Auto in drei Schichten.
Wenn Du damals ein Taxi hattest, dann hattest Du einen W123. Wir nicht. Wir hatten einen W116 – und zwar mit dem gerade frischen Motor des 240D mit 72PS – unvorstellbar, aber ein ausgezeichneter Hingucker, den damals in Hamburg jeder kannte und an den sich auch heute wahrscheinlich noch ältere Kunden erinnern.
Schon das brachte uns viele Stammkunden ein, vor allem vom Flughafen runter in die Stadt – der W116 hatte einfach dieses unglaublich Luxuriöse Erscheinungsbild.

Die konnten es noch

Die konnten es noch

1982 kam noch ein weiterer W116 dazu, den wir kaputt kauften und ihn mit einem 300D Motor bestückten, fette 92PS realisierte der. Die Maschinen unzerstörbar, die Karossen ebenso, wenn Du ein bisschen Zeit für Pflege investiert hast und einen Blick auf den Rost hattest.

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Die Ankommer

1983 siedelten wir dann nach Wuppertal über – und waren dann dort mit 4 Wagen unterwegs. Die beiden W116 und zwei W123. Die Mercedes W123 allesamt mit weit über 400.000 KM auf dem Tacho. Und bis auf die ausgeleierte Rückbank okay. Die Achsen knackten und klapperten, aber du kamst an – fehlerfrei, immer.
1985 rüsteten wir nach einem schlimmen Feuer mit neuen Mercedes W124 auf – was anderes kam zu dieser Zeit wirklich nicht in Frage. Der Fortschritt bei den Dieseln war so ungeheuer damals. Plötzlich hatte der 250D mehr Kraft als der alte 300er und war leiser und brauchte 2 Liter weniger. Ein 250D Taxi kostete damals auch schon 50.000 Mark, war es aber in jeder Faser wert. Wir hatten immer den 250er, weil Wuppertal sehr bergig ist. Tatsächlich braucht der 250er weniger als der 200D unter dieser Art Belastung. Viel Stadt, wenig Autobahn, viele sehr steile Berge, große Kälte im Winter.
Der W124 – über den ist ja wirklich viel geschrieben worden. Und es ist alles wahr. Der W124 war einfach der beste Benz. Ich bin den W123 lieber gefahren aber der W124 war das bessere Auto. Schon, weil er leiser war. Die Rückbänke waren auch besser, aber nach 300.000 auch hin. Dann knackten die Achsen auch immer schlimm – aber der W124 war dennoch der Ankommer unter den Taxen. Damals unterhielten wir uns in den langweiligen Wartezeiten darüber, was der 250D besser kann als der 200D und dass einige den 230E kauften. Aber es war immer der Mercedes Benz W124 – was denn auch sonst? Ein paar Seltsame hatten Scorpio und Rekord, dann Omega A – eines der schlechtesten Taxen überhaupt. BMW hatte keiner, später hier und da ein Audi 100 mit den frühen TDI Maschinen. Aber Exoten waren das – wenn einer den Markt hatte, dann war es Mercedes. So blieb das. Wir hatten insgesamt 15 Stück, vielleicht auch 16, ganz sicher bin ich mir da nicht. Aber das bedeutet, wir haben ungefähr eine Million Mark für Mercedes W124 ausgegeben, 250D, 90PS, Ankommer.
Wenn Du in Hamburg bist, in Berlin, in München, dann siehst Du sie manchmal noch – MB Tex innen, schrullig, aber auf der Strasse. Der W124 ist der Transporter, der Ankommer, keine Experimente, der hat 4 Werkstatt-Tage im Jahr, vielleicht 5.
Einer aber auch mit einem vergleichsweise geringen Vernetzungsgrad. Wenn hier was kaputt ging, dann hast Du es ausgetauscht. Du hast nicht irgendwelche Diagnose-Dialoge interpretiert, die sich dann als grundlegend falsch herausstellten.

w124_taxi_Image51995 kommt der neue Benz. Und alle starren nach Stuttgart, sehen ein tolles Auto, ein größeres, ein schöneres. Der Mercedes Benz W210 war ein tolles neues Taxi und jeder wollte ihn haben. Wir hatten gerade 2 Wagen zur Ablösung und kauften einen W210 und tatsächlich auch einen W202. Der W201 galt als unzerstörbar, war aber hinten als Taxi einfach zu klein – die Leute mieden ihn, weil man hinten echt keinen Platz für die Knie hatte. Der W202 schien die Lösung zu sein – und das zu einem passablen Preis, denn der Mercedes W210 war im Grunde bereits zu teuer, um wirtschaftlich vernünftig zu sein.
Der W210 erwies sich auch an anderen Stellen als wirtschaftlich unvernünftig. Einmal begann unserer bereits nach knapp 2 Jahren zu Rosten. Heckklappe und Radläufe waren betroffen. Daneben verbrauchte der Wagen fast doppelt so viele Bremsen wie sein Vorgänger und die Bremsscheiben wurden auch noch schnell wellig.
Und nicht nur das: Im Alltag nervte neben den lackierten Stoßstangen auch die Tatsache, dass die Elektrik und die Elektronik des 95ers absolut erbärmlich waren. Da gingen ständig Lämpchen kaputt, da gab es Wackelkontakte, die Standheizung leckte andauernd. Ein absolutes Elend. Unter uns Taxifahrern hatte der W210 so schnell einen schlechten Ruf wie kein anderes Fahrzeug dieser Klasse und dieser Zeit. Wir alle lagen mit Mercedes im Streit um Reparatur-Rechnungen für Dinge, die einfach nicht nach so kurzer Zeit kaputt gehen dürfen – vom Rost mal nicht zu reden. Wenn Du versucht hast, den Wagen zu verkaufen, dann lachten sie dich aus.
Erstaunlich: der praktisch zur selben Zeit gebaute Mercedes W202 war eine Freude – nehmen wir auch hier mal leichten Rost aus, was ja tatsächlich vorkommen kann. Einzig die vorderen Gelenke, Lenkungsteile und Lagerungen waren ein bisschen schwach dimensioniert, warum der Wagen immer mal wieder schief zog, vor allem beim Bremsen. Ansonsten war der W202 – auch als 250er Diesel – eigentlich ein sehr gutes Auto, dass auch angemessen Platz bot. Hinten war der Wagen größer als die heutige C-Klasse, was im Grunde unerklärlich dämlich ist und einzig darauf beruht, dass Mercedes sich zunehmend am 3er BMW orientierte. Die Kritik über die Qualität des W202 können wir so jedoch nicht bestätigen.Der Versager
Ab dem W203 starb die C-Klasse im Grunde als Taxi aus – was auch andere Gründe hatte: Die hintere Sitzbank war wieder übel und der W203 gilt unter Taxifahrern als noch schlechter als der W210…
Unser W210 blieb nach 210.000 Kilometer, was man sich leicht merken kann, mit fettem Getriebeschaden liegen. Weil wir ihn da schon lange nicht mehr leiden konnten, kauften wir statt dessen drei weitere W202. Die hatten dann schon einen 220er CDI Motor und machten uns zu schaffen. Wie auch die Volkswagen TDIs, die einige Kollegen im Passat ab 1998 fuhren, machten die modernen Wagen Mucken. Steuer-Elektronik, der ganze Mist.
Wir hatten in dieser Zeit mal ein Angebot, 2 W124 Taxis zu kaufen und waren leider nicht schnell genug. Ganz im Ernst: Wir hätten sie genommen. Bei der Qualität des W124 handelt es sich nicht um die Stammtisch-Legenden der neidenden und Besitzlosen – der W124 ist einfach formidabel. Der Kollege, der die beiden W124 gekauft hat, die schon 10 Jahre alt waren, hat sie in Wiesbaden später noch 6 weitere Jahre gefahren. Das erzähl mal den verschwundenen W210er-Piloten.
Aber bei uns war es dann tatsächlich soweit: die schonen Mercedes waren scheinbar vorbei. Der W210 ein Schmerz, der W202 nach der Mopf auch kein Highlight mehr, obwohl er sich gut anfühlte, gut fuhr und einen sehr robusten Innenraum hatte. Dennoch: Ein Taxi hat einen anderen Qualitätsanspruch.
Hinzu kam: Die Kisten waren einfach beleidigend teurer.
taxiDie Kollegen stiegen zunehmend auf Toyota um, Ford der eine oder andere. Opel galt zu der Zeit gerade als schlecht und hatte auch keine guten Diesel – die Japaner leider auch nicht, wenn man es genau nimmt. Wir probierten es ein paar Monate mit einem Toyota Picnic Diesel, der einfach zu schlapp für die Berge war. Und die Traktion? Schlechter als beim heckgetriebenen Benz. Wir hatten einen Passat und einen Mondeo. Der Mondeo war ganz okay, muss man sagen – der Passat qualitativ der letzte Mist, die TDIs mit ihren unzumutbaren Macken an den Luftmengenmessern, teuren Fahrwerksschäden, vollkommen unzumutbar. Der letzte Audi 100, auch als A6 ging noch – der galt sogar als SEHR robust. Der Nachfolger ging reihenweise zurück nach Ingolstadt, weil er genauso übel war wie der damalige Passat.
Die Rettung nahte in einer gänzlich anderen Gestalt. 2003 debütierte der neue Subaru Legacy. Der lokale Händler bat uns, den Wagen doch einmal als Taxi zu berücksichtigen. Wer konnte das schon wollen? Subaru galt als robust, na klar, aber es gab keine Diesel. Bei der Probefahrt stellte sich heraus, dass der Legacy ausserdem ein wenig tief ist – ältere Kunden mögen das nicht, wenn man so tief in einen Wagen einsteigen muss.

Subaru Legacy Taxi

Kein Typ für Legendenbildung – aber ein zuverlässiges Auto

Dennoch machte uns der Händler nicht nur einen guten Preis, er lockte uns auch mit einem Garantie- und Service-Paket mit Ersatzwagen und allem, das unvergleichlich war. Mercedes war einfach zu arrogant geworden, das wurde uns klar – und das, obwohl sie dazu keinen Grund mehr hatten.
Wir endeten mit 4 Outback, in die man leichter einsteigen kann – und haben seitdem nie wieder eine andere Marke gefahren. Seit 5 Jahren bietet Subaru on Top einen ausgezeichneten Diesel. Hier ist die Qualität wieder da, die wir aus den 80er Jahren von Mercedes kannten. Subaru zeigt, dass solche Qualität immer noch machbar ist. Die Motoren schaffen spielend 500.000 – wenn auch das Plastik heutiger Autos nicht das hält, was es verspricht. Dennoch: Es gibt noch gute, robuste Autos – aber von Deutschen Premium-Marken kommen die nicht mehr.
Für Deutsche Ingenieure ist das eine Schande – für Euch Youngtimer-Fans gilt: Ihr habt verdammt Recht!

 

Übrigens: das war unser Beitrag, der hier mal den Ausschlag zu diesem Post gab


17 Gedanken zu „Der wahre Test zum wahren Mercedes: 30 Jahre Taxi

  1. Vielen Dank für den schönen Beitrag mit dem überraschenden Ende!

    Eigentlich habe ich den Beitrag nur gelesen, da ich mir vor wenigen Wochen einen W123 (230 CE) als Wochenend-Fahrzeug zugelegt habe (davor hatte ich für diesen Zweck einen Mazda MX-5). Und da interessiert einen natürlich die Frage nach dem „wahren Benz“ brennend…

    Umso mehr habe ich mich über das Ende des Artikels gefreut, denn mein Alltagswagen ist ein Subaru Impreza 2.0 GX Kombi von 2002, der inzwischen immerhin schon problemlose 150.000 km auf der Uhr hat und das ohne einen einzigen ungeplanten Werkstattaufenthalt.

    Die Kombination W123 für’s Herz und Subaru für den Verstand (wobei der herrliche Boxer-Klang auch das Herz anspricht) scheint also goldrichtig zu sein!

  2. Hey, vielen Dank für den schönen Beitrag.
    Fahre selbst seit 1,5 Jahren einen W124 250D..vorher einen 190.
    Der Beitrag hat ja eigl ein trauriges Ende..aber es stimmt ja. Wir haben ebenfalls einen W203 im Haus…und grade Radläufe und Türkanten machen lassen. Es wurde uns geraten ihn schnell zu verkaufen, weil der Unterboden fertig ist. Mein W124 hat das nicht.

    Der Beitrag liest sich wie eine kleine Geschichte..ganz große Klasse. Dankeschön!

  3. Ein Beitrag, der mir aus der Seele spricht. Ich habe nach einem zuverlässigen Firmenfahrzeug gesucht. Gut motorisiert, proper ausgestattet, natürlich zuverlässig und viel Raum um auch große Autoteile laden zu können. Ich bin – wie sollte es anders sein – bei einem S124 von 1994 gelandet. Ein absolut zeitloser Klassiker. Das Fahrzeug wurde mit 320.000 km gekauft und befindet sich in besserem Zustand als so manch Junger Gebrauchter. Der Wagen bekommt jetzt noch ein bisschen Extraservice und wird konserviert. Ich denke dann kann ich den nächsten 100.000 km entspannt entgegen schauen.

  4. Ein sehr schöner Beitrag !!!!!!.
    Ich bin selbst ein Fan der alten Mercedes Fahrzeuge. ( bis Baujahr mitte 1993 ). Dann war die Qualität im Keller. Habe selber als TAXI- Unternehmer mit 55 – 60 – 72 – 75 und 94PS Geld verdient. Fahre selbst seit einigen Jahren privat und teils geschäftlich immer noch W124 Mercedes, trotz der Verteufelung und durch Unverständnis der Politik und der Behörden. Mein Altagsauto ist ein 250 D Automatic Baujahr 1991 mit 94 PS. Der hat einen – „siebenstelligen“ – Kilometerstand.
    Es gibt ich weis nicht wo, hab mal davon gehört, einen begriff für die alten Mercedes Taxi`s der hießt: „FAHRERMÖRDER“. Das sollte heißen das die Auto meist ihre Fahrer überlebt haben. Siehe Taxi’s in Marokko, Tunesien oder Syrien.

    Grüße an alle Fans der alten “ MERCEDES “ –
    – PKW – Nutzfahrzeuge.

    Seit 1973 ein wenig Erfahrung mit PKW – Transporter – kleinen und großen LKW und durchschnittlich über 100000 km pro. Jahr.

  5. Ein nett zu lesender Beitrag, den ich ergänzen möchte. Bei den bezahlbaren sogenannten deutschen Premiumherstellern ging die Qualität in unterschiedlichem Tempo seit Beginn der 90er Jahre bergab. Beim Einen früher (Daimler ab W 210) beim anderen (BMW, die Modelle nach E39) später, bei Audi kann ich es nicht präzise beziffern.
    Dafür stiegen die Preise kontinuierlich bis auf das heutige, abstruse Niveau.
    Leider ziehen auch manche Mitbewerber (Konkurrent klingt so unangenehm) aus Europa nach.

    Hoffen wir im Sinne aller Kunden, zumindest der (für die Hersteller in diesem Segment) zunehmend uninteressanten Privatkunden, auf die Regulierungskräfte, die auch im Gastgewerbe wirksam waren.

  6. Auszug aus meiner eigenen Taxigeschichte:

    „Kurz nach dem Einstieg in die Kunstlederlandschaft (in meiner ETAX 340 war es ein dunkles Grün) eines zeitgenössischen W123, griff man als Taxifahrer 1989 noch zumeist nach dem schwarzen Knebel des Taxameters, zunächst nach links schwenkend um eine Sicherung zu lösen, sodann nach rechts um 90°, um das Zählwerk, unter deutlich hörbarem Ratschen, in Gang zu setzten. In der Stadt Essen blätterte die schwarz gelbe Uhr auf drei Mark vierzig, den sogenannten Grundanschlag für die Bereitstellung des Taxis. War die Fahrzeugbeleuchtung eingeschaltet, so erlosch das Licht in dem von uns Vogel genannten, Taxischild auf dem Dach. Es signalisierte dem Publikum dieses Auto ist besetzt und dem Chef, dass die Uhr vorschriftsmäßig jede Fahrt korrekte abrechnete. Gerne legten wir ein Päckchen von Dr. Oetker’s Vanillezucker auf die rundliche Armaturenanalge, zwischen Lüfterschlitz und Windschutzscheibe, um den Tabakrauch der qualmenden Kundschaft, etwas zu Neutralisieren. In meiner ETAX 340, hatte unser damalige Chef, eine chemische Keule für den Fall von unliebsamen, betrunkenen oder kriminellen Fahrgästen deponiert. Dieses auch als Schlagstock bekannte, Werkzeug wurde nicht im Taxipaket der Daimler Benz AG angeboten,..“

    Gruss vom Sterne-Blog und Danke für dies schöne Taxigeschichten, ich könnte über meine Taxijahre Bücher schreiben…

  7. Schöner Artikel. Ich bin mit meinem Winterauto 01er Outback H6 rundum zufrieden. Über 200.000 und kaum Probleme. Traumhafter Boxermotor. ich würde nicht tauschen. Zum Kaufzeitpunkt standen auch T 210 4matic und A6 zur Diskussion. Ich bin froh, dass ich mich für den Subi entschieden habe. Und selten ist er auch noch.

    Gruß Kay

  8. Ganz toller Beitrag , und sehr interessant und spannend zu lesen !
    Fahre meinen 230E 1987 hier in Argentinien , für mich das beste Auto .- In Paraguay sind tausende 300D und 250D W124 auf den Strassen ,Einfach tolles Auto !

  9. Ich bin wegen der initialen Hymne auf den W123 hier gelandet.
    Der W123 ist das (W)ABC der automobilen Welt. Ich habe mir vor 26 Jahren einen gekauft (damals gerade eingefahren) und nie danach daran gedacht, modernes Ufo-Zeugs zu erwerben.

    In Berlin fuhr auch eine Zeit lang eine W116-Taxe durch die Gegend. Mir liegen aber keine Informationen darüber vor, was aus dieser geworden ist.
    Vor (sehr) vielen Jahren hatte ich das Privileg, mit einem W126-Taxi in Hamburg (260 SE) chauffiert zu werden (anspruchsvollere Innenausstattung wie elektrische Sitzverstellung waren inklusive, welche ich umfangreich in Anspruch nahm).
    So macht Taxifahren wirklich Spaß und die ungewöhnlichen Fahrzeuge lassen einen auch etwas gnädiger über die Fahrkosten hinwegsehen – sofern Lebensqualität für die kurze Zeit vermittelt wird.

  10. Sehr interessant und spaßig, wundere mich immer wieder über die Kritikam W210, der alles besser kann aks sein Vorgänger, wenn nur der Rost nicht wäre, mein popeliger 200 Kompressor läuft fehlerfrei mit 170000 km und in FFM sieht man diese Baureihe zuhauf. Er wird verschleudert und ich habe mir ihn h+eher gegönnt als einen Golf…aber ja ich schaue nach Rost und die Lämpchen fallen aus..aber sonst? ein Raumwunder, dass auch optisch noch schöner als der moderne Elektronikkram daherkommt und fährt und fährt, der nachbar hat den 136 PS Diesel mit 700000 km..also das kann ein 124er auch nicht besser..:-)

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