Hagen Hund: Youngtimer Blog trägt schwarz

coppersDiejenigen, die uns heute ermahnt haben, hatten Recht: das war unwürdiges Verhalten, wie man bei der Armee sagt, aber irgendwie gab es da diesen Schalter noch nicht, der so recht umgelegt war, diesen Moment, der es Dir erst so richtig ermöglicht, zu begreifen, dass jemand gestorben ist, dass er weg ist.

Als wir das heute von Magnus Haensler gehört haben, brach eine Welt zusammen, an die man sich so bequem gewöhnt hatte. Einer der Leute, die immer da sind. Waren.

Eigentlich geht das nicht – und Du willst es allen Leuten sagen, die Du kennst – und spätestens der Dritte, dem Du es sagen würdest, ist Hagen Hund – aber nein, der ist ja tot.Magnus Haensler

Und das zu begreifen, das dauert.

Hagen Hund und Magnus Haensler sind das Team chronischer Spaßvögel gewesen, denen man hier die meisten „Youngtimer-Geschichten“ verdankt. Die Storys aus dem Leben von damals, von denen einige nur dann recht glaubbar sind, wenn man dabei war.

Obwohl Hagen in den letzten Jahren sehr zurückgezogen lebte, tauchte er immer mal wieder auf, bis hin zu der Begebenheit, wo wir ihn zufällig in Barcelona am Flughafen trafen, wie auch immer so etwas zufällig passieren kann.

Hagen Hund hat in seiner Jugend alle Auto-Quartette auswendig gelernt und konnte im echten Leben auch versierte Vorstände mit klaren Visionen zur Entwicklung des Automobils und der Mobilität aus dem Stand plätten. Das hat hier alle sehr inspiriert.

Hat inspiriert.

Und deshalb tragen wir jetzt mal einen Moment lang Schwarz.

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